vergangenheit? zukunft? GUT!
vor einem jahr war ich am boden. so flach und zerstört, wie man nur am boden liegen kann. im fixen glauben, nie wieder aufstehen zu können, nie wieder aufstehen zu wollen... die scherben des bisherigen lebens, neben mir auf dem boden verstreut, betrachtend.
alles anders.
alles furchtbar.
alles vorbei.
jetzt.
ein jahr später.
wieder alles anders.
ich bin aufgestanden, habe mir die glassplitter vom körper geschüttelt und bin weitergegangen. so weit, wie ich nie zu glauben wagte. ich habe komplett neu angefangen, mich von vielem getrennt und eine zeitlang auch nur wenig an mich herangelassen. zu gemacht. heart and feelings out of order. reiner selbstschutz.
bis ende oktober.
vertrautheit und vertrauen von anfang an, der sogannte "draht" ist da, als würde man sich schon ewig kennen. ein ansich zielgerichteter flirt, der vollkommen außer kontrolle gerät.
z'vü g'fühl.
funkstille.
neuanfang vom neuanfang. alles, wie es war, nein, noch vertrauter, noch besser. realer. DER abend im 7en, an dem unsere geschichte keiner so recht glauben mag. sichtbare vertrautheit. auch für andere. spürbar. fühlbar. für uns. süchtig machend. doch: was nicht sein darf, darf nicht sein.
verdängend.
wegschiebend.
verleugnend - monate lang.
es verbindet eine tiefe freundschaft. endlich ist alles geklärt, man weiß, wie man mit der situation umzugehen hat, kann über alles reden und ist sicher, den - platonischen - lebensmenschen gefunden zu haben. bis zu diesem einen abend.
"sei bitte auch in mich verliebt. ich möchte EINMAL so mit dir telefonieren"
einander sehend, einander spüren wollend und doch steht etwas oder jemand dazwischen.
egal?
egal.
das lang gebastelte konzept geht irgendwie nicht auf. doch mehr da? selbstüberzeugungsarbeit. gelungene? man glaubt sich selbst zumindest ein wenig. je öfter man die geschichte erzählt, umso überzeugender wirkt sie. für einen selbst. alle anderen glauben, man sei schon komplett irre. liebe? ja! aber eine andere, die all die spießer da draußen nicht verstehen...
eigentlich ist man selbst der einzige, der's nicht versteht. oder verstehen will. aber irgendwann gibt es kein zurück mehr. the point of no return. probieren? ja, probieren...
verschissen ist es so oder so.
und plötzlich, hineingerutscht in das, was man als spießig ansah und was man eigentlich nie in betracht gezogen hatte... geht's dir einfach nur gut. keine spannungen mehr, keine sticheleien mehr, keine verlustangst mehr.
es passt, wie es ist.
es ist gut.
es ist das beste.
so gut, dass ich sogar den jahrestag des zusammenbruchs vergessen habe.
vergangenheit ist vergangenheit. ab in die zukunft.
und die ist gut...
alles anders.
alles furchtbar.
alles vorbei.
jetzt.
ein jahr später.
wieder alles anders.
ich bin aufgestanden, habe mir die glassplitter vom körper geschüttelt und bin weitergegangen. so weit, wie ich nie zu glauben wagte. ich habe komplett neu angefangen, mich von vielem getrennt und eine zeitlang auch nur wenig an mich herangelassen. zu gemacht. heart and feelings out of order. reiner selbstschutz.
bis ende oktober.
vertrautheit und vertrauen von anfang an, der sogannte "draht" ist da, als würde man sich schon ewig kennen. ein ansich zielgerichteter flirt, der vollkommen außer kontrolle gerät.
z'vü g'fühl.
funkstille.
neuanfang vom neuanfang. alles, wie es war, nein, noch vertrauter, noch besser. realer. DER abend im 7en, an dem unsere geschichte keiner so recht glauben mag. sichtbare vertrautheit. auch für andere. spürbar. fühlbar. für uns. süchtig machend. doch: was nicht sein darf, darf nicht sein.
verdängend.
wegschiebend.
verleugnend - monate lang.
es verbindet eine tiefe freundschaft. endlich ist alles geklärt, man weiß, wie man mit der situation umzugehen hat, kann über alles reden und ist sicher, den - platonischen - lebensmenschen gefunden zu haben. bis zu diesem einen abend.
"sei bitte auch in mich verliebt. ich möchte EINMAL so mit dir telefonieren"
einander sehend, einander spüren wollend und doch steht etwas oder jemand dazwischen.
egal?
egal.
das lang gebastelte konzept geht irgendwie nicht auf. doch mehr da? selbstüberzeugungsarbeit. gelungene? man glaubt sich selbst zumindest ein wenig. je öfter man die geschichte erzählt, umso überzeugender wirkt sie. für einen selbst. alle anderen glauben, man sei schon komplett irre. liebe? ja! aber eine andere, die all die spießer da draußen nicht verstehen...
eigentlich ist man selbst der einzige, der's nicht versteht. oder verstehen will. aber irgendwann gibt es kein zurück mehr. the point of no return. probieren? ja, probieren...
verschissen ist es so oder so.
und plötzlich, hineingerutscht in das, was man als spießig ansah und was man eigentlich nie in betracht gezogen hatte... geht's dir einfach nur gut. keine spannungen mehr, keine sticheleien mehr, keine verlustangst mehr.
es passt, wie es ist.
es ist gut.
es ist das beste.
so gut, dass ich sogar den jahrestag des zusammenbruchs vergessen habe.
vergangenheit ist vergangenheit. ab in die zukunft.
und die ist gut...


1 Comments:
At Mittwoch, 4. Juli 2007 um 12:42:00 MESZ,
Anonym said…
Sie ist zumindest nicht schlecht... ;-) - nein Baby, die ist schon gut... lieb Dich!!!
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